Sitzung
MS12: Lebensdauer, Monitoring und Ertüchtigung
Freitag, 29. Mai 2026; 13:30 - 15:30 Uhr in HSZ/0403
13:30
Experimente zur Lokalisation von induzierten Systemveränderungen an der Flossgrabenbrücke unter realen Umgebungs- und Betriebsbedingungen zur Verifikation einer SHM-Methode
Max Moeller (HTWK Leipzig), Armin Lenzen (HTWK Leipzig)

Kurzfassung:
An der 358 m langen, siebenfeldrigen Flossgrabenbrücke wurde ein dreitägiger Versuch zur Strukturüberwachung (SHM) unter Betriebsbedingungen durchgeführt. Reversible Strukturänderungen wurden durch LKW an verschiedenen Positionen realisiert, während eine Fahrspur geöffnet blieb. 56 Sensoren erfassten Beschleunigungen. Mit der State Projection Estimation Error (SP2E) Methode konnten die induzierten Änderungen erfolgreich lokalisiert werden.
Experimente zur Lokalisation von induzierten Systemveränderungen an der Flossgrabenbrücke unter realen Umgebungs- und Betriebsbedingungen zur Verifikation einer SHM-Methode
Max Moeller (HTWK Leipzig), Armin Lenzen (HTWK Leipzig)

Kurzfassung:
An der 358 m langen, siebenfeldrigen Flossgrabenbrücke wurde ein dreitägiger Versuch zur Strukturüberwachung (SHM) unter Betriebsbedingungen durchgeführt. Reversible Strukturänderungen wurden durch LKW an verschiedenen Positionen realisiert, während eine Fahrspur geöffnet blieb. 56 Sensoren erfassten Beschleunigungen. Mit der State Projection Estimation Error (SP2E) Methode konnten die induzierten Änderungen erfolgreich lokalisiert werden.
13:50
Mechanische und stochastische Bewertungsmethoden von Signalparametern zur Erkennung von Datenanomalien
Jana Sue Bochert (TH Ingolstadt), Peter Kraemer (Universität Siegen), Guido Bolle (Hochschule Wismar), Olaf Mertzsch (Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern)

Kurzfassung:
Die Strukturüberwachung hat sich etabliert, um Schadenserkennung zu gewährleisten, was den ständigen Anspruch an der Glaubwürdigkeit der Messsignale mit sich führt. Da die Sensoren mitunter rauen Umgebungsbedingung ausgesetzt sind, kann dies zu Sensorbeschädigungen und damit zu Unregelmäßigkeiten in den Überwachungsdaten führen. In diesem Artikel werden geodätisch-mechanische sowie stochastische Methoden zur Erkennung von Datenanomalien vorgestellt.
Mechanische und stochastische Bewertungsmethoden von Signalparametern zur Erkennung von Datenanomalien
Jana Sue Bochert (TH Ingolstadt), Peter Kraemer (Universität Siegen), Guido Bolle (Hochschule Wismar), Olaf Mertzsch (Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern)

Kurzfassung:
Die Strukturüberwachung hat sich etabliert, um Schadenserkennung zu gewährleisten, was den ständigen Anspruch an der Glaubwürdigkeit der Messsignale mit sich führt. Da die Sensoren mitunter rauen Umgebungsbedingung ausgesetzt sind, kann dies zu Sensorbeschädigungen und damit zu Unregelmäßigkeiten in den Überwachungsdaten führen. In diesem Artikel werden geodätisch-mechanische sowie stochastische Methoden zur Erkennung von Datenanomalien vorgestellt.
14:10
Möglichkeiten der Zustandserfassung und Monitoring von geklebten Holz-Beton-Verbundbauteilen (HBV) und eines HBV-Überbausegmentes einer Brücke unter Nutzung faseroptischer Sensorik
Martin Ganß (Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar), Martin Kästner (Bauhaus-Universität Weimar), Henri Paetow (Bauhaus-Universität Weimar), Andreas Kirchner (Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar), Johannes Koch (Fachhochschule Erfurt), Antje Simon (Fachhochschule Erfurt), Matthias Kraus (Bauhaus-Universität Weimar)

Kurzfassung:
Geklebte HBV-Systeme eröffnen Perspektiven für nachhaltige Brückenkonstruktionen. Durch Integration von faseroptischen Sensoren (FOS) in die Struktur können Dehnungen ortsauflösend erfasst werden. Dies ermöglicht eine Zustandsanalyse, die Erkennung von Schädigungen und die Entwicklung von Monitoringkonzepten für HBV-Brücken. Die Möglichkeiten der Zustandserfassung mit FOS für Bauteile und ein Überbausegment einer Brücke werden im Beitrag diskutiert.
Möglichkeiten der Zustandserfassung und Monitoring von geklebten Holz-Beton-Verbundbauteilen (HBV) und eines HBV-Überbausegmentes einer Brücke unter Nutzung faseroptischer Sensorik
Martin Ganß (Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar), Martin Kästner (Bauhaus-Universität Weimar), Henri Paetow (Bauhaus-Universität Weimar), Andreas Kirchner (Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar), Johannes Koch (Fachhochschule Erfurt), Antje Simon (Fachhochschule Erfurt), Matthias Kraus (Bauhaus-Universität Weimar)

Kurzfassung:
Geklebte HBV-Systeme eröffnen Perspektiven für nachhaltige Brückenkonstruktionen. Durch Integration von faseroptischen Sensoren (FOS) in die Struktur können Dehnungen ortsauflösend erfasst werden. Dies ermöglicht eine Zustandsanalyse, die Erkennung von Schädigungen und die Entwicklung von Monitoringkonzepten für HBV-Brücken. Die Möglichkeiten der Zustandserfassung mit FOS für Bauteile und ein Überbausegment einer Brücke werden im Beitrag diskutiert.
14:30
Überwachung von induzierten Spanngliedbrüchen an Straßenbrücken unter laufendem Verkehr
Paul Winkler (Bauhaus-Universität Weimar), Lukas Lippold (Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar), Carsten Könke (Bauhaus-Universität Weimar)

Kurzfassung:
Zur Überwachung von Spanngliedbrüchen werden spezielle Acoustic-Emission-Systeme eingesetzt. Die hochfrequenten Signalanteile dissipieren jedoch nach kurzer Distanz im Beton. Aktuelle Datenaquise-Systeme für Schwingungsmessungen bieten hohe Samplingraten bis zu 20 kHz. Lassen sich diese bereits verbreiteten Systeme der Strukturdynamik auch zur Detektion von Spanngliedbrüchen einsetzen? Wie sind diese hybriden Systeme aufzubauen?
Überwachung von induzierten Spanngliedbrüchen an Straßenbrücken unter laufendem Verkehr
Paul Winkler (Bauhaus-Universität Weimar), Lukas Lippold (Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar), Carsten Könke (Bauhaus-Universität Weimar)

Kurzfassung:
Zur Überwachung von Spanngliedbrüchen werden spezielle Acoustic-Emission-Systeme eingesetzt. Die hochfrequenten Signalanteile dissipieren jedoch nach kurzer Distanz im Beton. Aktuelle Datenaquise-Systeme für Schwingungsmessungen bieten hohe Samplingraten bis zu 20 kHz. Lassen sich diese bereits verbreiteten Systeme der Strukturdynamik auch zur Detektion von Spanngliedbrüchen einsetzen? Wie sind diese hybriden Systeme aufzubauen?
14:50
Ermüdung von Saumblechanschlüssen in nicht begehbaren, dichtgeschweißten Hohlkästen
Mareike Schaake (Universität Kassel), Mathias Clobes (Universität Kassel)

Kurzfassung:
Bei kleinen Hohlkästen (kleiner 1,20 m) ist der vierseitige Anschluss des Querschotts schwer umsetzbar. Daher wird ein Saumblech als Flansch des Querschotts verwendet und an die Stege angeschweißt. Die nach RE-ING empfohlene vereinfachte Ermüdungsbewertung des Saumblech-Steg-Anschlusses wurde mittels FEA validiert und zeigte, dass diese die Ermüdungsfestigkeit des Anschlusses deutlich unterschätzt wird. Dadurch entsteht ineffizienter Materialeinsatz.
Ermüdung von Saumblechanschlüssen in nicht begehbaren, dichtgeschweißten Hohlkästen
Mareike Schaake (Universität Kassel), Mathias Clobes (Universität Kassel)

Kurzfassung:
Bei kleinen Hohlkästen (kleiner 1,20 m) ist der vierseitige Anschluss des Querschotts schwer umsetzbar. Daher wird ein Saumblech als Flansch des Querschotts verwendet und an die Stege angeschweißt. Die nach RE-ING empfohlene vereinfachte Ermüdungsbewertung des Saumblech-Steg-Anschlusses wurde mittels FEA validiert und zeigte, dass diese die Ermüdungsfestigkeit des Anschlusses deutlich unterschätzt wird. Dadurch entsteht ineffizienter Materialeinsatz.
15:10
Konzept zur Modellvalidierung und -verifikation für nichtlineare Bemessungsaufgaben
Jörg F. Unger (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung), Bernd Flemisch (Universität Stuttgart), Jan Linxweiler (TU Braunschweig), Iglezakis Dorothea (Universität Stuttgart)

Kurzfassung:
Die Nutzung komplexer, nichtlinearer Simulationsverfahren in sicherheitsrelevanten Bemessungsaufgaben erfordert eine fundierte Validierung der Modelle und Verifikation der Implementierung. Vorgestellt wird ein Konzept für eine Benchmarking-Plattform, die softwareunabhängige maschinenlesbare Modellbeschreibungen, reproduzierbare Workflows, dezentrale Veröffentlichung via ROHub und Auswertungen über einen JupyterHub kombiniert.
Konzept zur Modellvalidierung und -verifikation für nichtlineare Bemessungsaufgaben
Jörg F. Unger (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung), Bernd Flemisch (Universität Stuttgart), Jan Linxweiler (TU Braunschweig), Iglezakis Dorothea (Universität Stuttgart)

Kurzfassung:
Die Nutzung komplexer, nichtlinearer Simulationsverfahren in sicherheitsrelevanten Bemessungsaufgaben erfordert eine fundierte Validierung der Modelle und Verifikation der Implementierung. Vorgestellt wird ein Konzept für eine Benchmarking-Plattform, die softwareunabhängige maschinenlesbare Modellbeschreibungen, reproduzierbare Workflows, dezentrale Veröffentlichung via ROHub und Auswertungen über einen JupyterHub kombiniert.
